Energie
Renaissance der Atomkraft im Kleinen? Tschechien setzt auf Mini-AKWs
Tschechien geht in der Energiefrage neue Wege. Doch die Prager Pläne für „Mini-AKWs“ sorgen für Unruhe bei den europäischen Nachbarn.
Ein Bus fährt vor den Kühltürmen des Atomkraftwerks entlang. Temelin ist weniger als 60 Kilometer von der Grenze zu Bayern entfernt. Foto: Armin Weigel/dpa
Die deutsche Regierung will Mitte April endgültig Abschied von der Atomkraft als Energiequelle nehmen. Ganz anders sieht die Sache im Nachbarland Tschechien aus: Dort will das liberalkonservative Kabinett den Anteil der Atomkraft an der Stromproduktion bis 2040 auf mehr als die Hälfte erhöhen. Eine Schlüsselrolle könnten dabei „Mini-AKWs“ - neue Kernkraftwerke im Kleinformat - spielen. Petr Zavodsky ist innerhalb des teilstaatlichen Energiekonzerns CEZ für die AKW-Ausbaupläne verantwortlich. Fotos von Kühltürmen schmücken sein Büro in der Firmenzentrale in einem Prager Büroviertel.