Deutschland
Oligarch als Meistbietender: Verkaufspoker um Flughafen Hahn beschäftigt Bundesregierung
Der Verkauf eines Flughafens im tiefen Hunsrück an zwei Käufer zugleich ruft die Politik auf den Plan. Denn dabei spielen auch die Länder Russland, Ukraine und USA eine Rolle. Gibt ein Bundesministerium grünes oder rotes Licht?
Besucher betrachten am Flughafen Hahn im Hangar des Flugzeug-Wartungsunternehmens „Hangar 901“ Flugzeuge, die dort gewartet werden Foto: Thomas Frey/dpa
Der geplante Verkauf eines einstigen US-Militärflughafens im Hunsrück an einen russischen Investor schlägt in Kriegszeiten Wellen bis nach Berlin. Kurz vor Gläubigerversammlungen für den insolventen Flughafen Hahn an diesem Dienstag (7.2.) steigt die Spannung, in welche Hände er schließlich gerät. Auch der Bund könnte mitreden. Erinnerungen an den Streit um eine chinesische Minderheitsbeteiligung an einem Terminal im Hamburger Hafen werden wach.