Milchproduktionskosten

Milchpreise fallen wieder

Im Auftrag des Luxembourg Dairy Board (LDB) hat das Büro für Agrarsoziologie und Landwirtschaft (BAL) aus Kassel (D) bereits zum zwölften Mal eine Studie zu den Milchproduktionskosten in Luxemburg durchgeführt. Bei dem LDB handelt es sich um eine Interessengemeinschaft, die sich aus Luxemburger Milchbauern zusammensetzt und für faire Milchpreise kämpft. Zurzeit gibt es 585 Milchproduzenten im Land.

Die Produktionskosten von Milchprodukten sind in den vergangenen Jahren stark gestiegen

Die Produktionskosten von Milchprodukten sind in den vergangenen Jahren stark gestiegen Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

„Das vergangene Jahr kann man in vieler Hinsicht als phänomenal bezeichnen. Durchschnittlich erhielten die Milchbauern 56 Cent pro Kilogramm. Doch auf der anderen Seite explodierten auch die Produktionskosten“, so LDB-Präsident Guy Diderrich. Schuld an dieser Kostenexplosion sind die steigenden Preise bei Energie, Futter und Düngemittel. „Die Milcherzeugungskosten lagen 2020 in Luxemburg bei 42,78 Cent pro Kilogramm. 2022 waren die Kosten für die Milchproduktion auf 48,64 Cent pro Kilogramm angestiegen“, erklärte Karin Jürgens vom BAL. Seit vergangenem Dezember fallen die Milchpreise allerdings schon wieder. 

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