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Mehr als jedem dritten Immobilienmakler in Luxemburg könnte bald die Arbeit ausgehen

Im Moment des Verkaufs wird die Provision fällig – doch das passiert zurzeit in Luxemburg immer seltener

Im Moment des Verkaufs wird die Provision fällig – doch das passiert zurzeit in Luxemburg immer seltener Foto: Pixabay

Rund 300 bis 400 Immobilienmakler könnten in den kommenden Monaten in Luxemburg auf Kurzarbeit angewiesen sein, was 30 bis 40 Prozent der derzeit entsprechend Beschäftigten entspräche. Diese Schätzung machte Jean-Paul Scheuren, Präsident der Immobilienkammer, am Donnerstag (26.1.) in einem Gespräch mit Radio 100,7.

Grund dafür sei ein starker Rückgang der Immobilienverkäufe in den vergangenen Monaten, für deren Kompensation keine Reserven bestünden. 

Durch Krieg und Inflation sei es zu einer unerwarteten Situation gekommen. Darum habe man beschlossen, die Möglichkeit der Kurzarbeit zu nutzen – inwiefern das aber überhaupt möglich ist, werde derzeit noch ausgelotet.

„Bevor wir in die Situation kommen, dass unsere Unternehmen ihre Mitarbeiter entlassen müssen, gehen wir lieber in einer Richtung, wo wir sagen: Dann schauen wir mal, ob wir nicht einen ‚Plan de maintien dans l’emploi‘ auf die Beine stellen können.“

Ob die Immobilienagenturen Kurzarbeitergeld erhalten, ist noch unklar. Gespräche darüber liefen noch.

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