Ukraine-Krise
Luxemburg gibt Teil aus Erdöl-Notvorräten frei
Luxemburg schließt sich einer internationalen Aktion an und gibt einen Teil seiner Erdölreserven frei. Das schreibt das Energieministerium am Donnerstagnachmittag. Der Grund: Die Freigabe soll die Folgen des Ukraine-Krieges an den Märkten abmildern.
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„Luxemburg beteiligt sich an einer freiwilligen Aktion zur Freigabe von Erdöl-Sicherheitsvorräten in Höhe von 108.685 kb“, schreibt das Energieministerium am Donnerstagnachmittag in einer Pressemitteilung. Die Internationale Energieagentur (IEA) will mit der Freigabe von Rohölreserven die Folgen des Krieges von Russland gegen die Ukraine an den Märkten abmildern. Das Großherzogtum schließt sich damit der Mehrheit der IEA-Mitgliedsländer an, darunter insbesondere die USA, Deutschland, Frankreich und die Niederlande.