Luxemburg
Fedil warnt vor schwindender Wettbewerbsfähigkeit
Eine kleine, offene Volkswirtschaft wie Luxemburg ist sehr abhängig vom internationalen Umfeld. Das wurde bei der Jahrespressekonferenz des Unternehmensverbands Fedil erneut sehr deutlich, wo der neue Präsident Alex Schumann die Prioritäten für sein Mandat vorgestellt hat.
Georges Rassel (r.) und sein Nachfolger Alex Schumann (l.) Foto: Editpress/Hervé Montaigu
„Die Situation in der Welt ist geprägt von Unsicherheiten und Druck auf die Lieferketten“, so Noch-Präsident Georges Rassel am Montagmorgen vor Journalisten zur aktuellen Lage der nationalen Wirtschaft. Erschwerend hinzu kommen selbstverursachte Sachen, etwa die Überreglementierung in der Europäischen Union. „Das alles ist schlecht für die Wettbewerbsfähigkeit.“ Man befinde sich „in einer Situation, die nicht einfach ist“, sagt er weiter: Die Luxemburger Wirtschaft wächst kaum noch, die Inflation steigt und der Privatsektor „kann kaum noch Leute einstellen“.