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Inflationsrate in Luxemburg geht weiter zurück

Die Statistikbehörde Statec hat den neuesten Bericht zur Inflation veröffentlicht. Die Rate zeigt sich stabil – aber nur „scheinbar“.

Inflationsrate in Luxemburg geht weiter zurück

Foto: Editpress/Julien Garroy

Die Inflation in Luxemburg geht weiter zurück. Statec verzeichnet für Juni eine leicht geringere Rate als für Mai, wie die Statistikbehörde am Mittwoch mitteilte. Während im April noch ein Plus von 3,1 Prozent unterm Strich stand, landete der Wert im Mai bei 2,3 Prozent. Für Juni errechnet Statec eine Inflation von 2,2 Prozent. Hinter der „scheinbaren Stabilität“ verbergen sich allerdings zwei gegensätzliche Trends: Die Energiepreise sinken – aber Dienstleistungen werden teurer.

Energiepreise gehen leicht zurück

Die Energiepreise sind – im Monatsvergleich – im Juni um 6,5 Prozent gesunken, berichtet Statec. Zurückzuführen sei das größtenteils auf die Heizölpreise. Diese schrumpften gegenüber Mai um ganze 11,0 Prozent. Hoch ist das Niveau aber dennoch. Gegenüber dem Juni 2025 liegt Heizöl immer noch bei einem Plus von 38,5 Prozent.

An der Zapfsäule zeichnet sich ein ähnliches Bild. Die Preise für Benzin und Diesel sanken zwar im Vergleich zum Mai um 6,7 Prozent. Im Jahresvergleich lagen sie aber immer noch um 18,7 Prozent höher.

Lebensmittelinflation verlangsamt sich

Bei den Lebensmitteln geht es etwas langsamer zu. Insgesamt haben sich diese um 1,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr verteuert. Den größten Sprung machten Obst und Gemüse mit einem Plus von 11,1 Prozent im Jahresvergleich. Auch Schokolade (+7,2 Prozent) und Frischfleisch (+5,0 Prozent) wurden teurer. Die Preise für alkoholische Getränke sind hingegen wegen Sonderangeboten zurückgegangen.

Dienstleistungen werden teurer

Die Preise für Dienstleistungen stiegen, verglichen mit dem Vormonat, um 1,3 Prozent. Gegenüber dem Juni 2025 liegt die Teuerung bei 2,5 Prozent. Das liegt laut Statec primär an der zum 1. Juni ausgelösten Indextranche.

Der Index liegt aktuell bei einem Wert von 1.044,80 Punkten. Die nächste Tranche fällt, wenn der Index die Schwelle von 1.064,75 Punkten übersteigt.

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