Verbraucherpreise

Inflation im Euroraum lässt im Mai überraschend kräftig nach

Die Inflation im Euroraum hat sich dank sinkender Energiepreise deutlich abgeschwächt. Die Verbraucherpreise legten im Mai binnen Jahresfrist nur noch um 6,1 Prozent zu, wie das Statistikamt Eurostat am Donnerstag in einer ersten Schätzung mitteilte.

Die Preissteigerungsrate im Euroraum hat sich im Mai abgeschwächt. Sie lag aber immer noch deutlich über dem Zwei-Prozent-Ziel der Europäischen Zentralbank.

Die Preissteigerungsrate im Euroraum hat sich im Mai abgeschwächt. Sie lag aber immer noch deutlich über dem Zwei-Prozent-Ziel der Europäischen Zentralbank. Foto: dpa/Monika Skolimowska

Der Rückgang der Teuerungsrate fiel zudem stärker aus als erwartet. Volkswirte hatten mit einer höheren Inflation von 6,3 Prozent gerechnet. In wichtigen Euro-Ländern wie Deutschland, Frankreich und Italien ließ der Preisschub erheblich nach. Noch im April war die Inflationsrate in der 20-Ländergemeinschaft leicht auf 7,0 Prozent gestiegen nach 6,9 Prozent im März. EZB-Präsidentin Christine Lagarde machte allerdings klar, dass die Arbeit der EZB noch nicht erledigt ist.

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