Rohstoffe

IEA warnt vor Konjunktur-Risiken durch Förderkürzung der Opec+

Die Internationale Energieagentur (IEA) hat die starke Förderkürzung durch den Ölverbund Opec+ ungewöhnlich scharf kritisiert und vor Folgen der Maßnahme gewarnt. „Die massive Senkung des Angebots durch die Opec+ erhöht die Risiken für die globale Energiesicherheit“, heißt es in dem am Donnerstag in Paris veröffentlichten Monatsbericht des Interessenverbands führender Industriestaaten. Die Förderkürzung führe zu einem höheren Preisniveau auf dem Ölmarkt und belaste die Weltwirtschaft.

Ernste Mienen beim OPEC-Meeting in Wien

Ernste Mienen beim OPEC-Meeting in Wien Foto: AFP

„Die Ölpreise könnten der Kipppunkt für die Weltwirtschaft sein, die sich bereits am Rande einer Rezession befindet“, schreiben die IEA-Experten. Die Kritik richtet sich gegen die jüngste Entscheidung der Opec+. Die Öl-Allianz aus 23 Förderstaaten hatte beschlossen, ab November zwei Millionen Barrel (je 159 Liter) Rohöl pro Tag weniger zu fördern. Russland und Saudi-Arabien gelten als die führenden Kräfte innerhalb der Opec+.

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