Avis zum Staatshaushalt

Handwerkskammer: „Die Regierung hat keine andere Wahl“

In ihrem Avis zum kürzlich vorgestellten Staatshaushalt für 2023 hat die „Chambre des métiers“ überraschend wenig Kritik geäußert. Kurzfristig sehen die Vertreter des Handwerks keine Alternative zu den Finanzplänen der Regierung. In einigen Punkten machen sie jedoch Verbesserungsvorschläge.

Tom Wirion: „Vorsicht ist das Gebot der Stunde. (…) Die Situation ist sehr ungewiss. Es gibt derzeit vielerorts keine idealen Lösungen.“

Tom Wirion: „Vorsicht ist das Gebot der Stunde. (…) Die Situation ist sehr ungewiss. Es gibt derzeit vielerorts keine idealen Lösungen.“ Foto: Editpress/Hervé Montaigu

„Es ist in der Tat ein sehr schwieriges Umfeld“, so Tom Wirion gleich zu Beginn der Vorstellung des „Avis“ der Handwerkskammer zum geplanten Staatshaushalt für 2023. Nachdem der Staat erst viel Geld aufbringen musste, um Haushalte und Betriebe im Rahmen der Covid-Krise zu stützen, seien gleich darauf der Krieg in der Ukraine und die Energiekrise gefolgt. Gleichzeitig gelte es noch, die Energiewende zu finanzieren, sagt der Direktor der Handelskammer.

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