Ausbeutung und Umweltzerstörung

Der Preis für Kaffee ist in Luxemburg gestiegen – aber das kommt bei den Produzenten nicht immer an

Mit dem Kaffee verbindet sich eine wechselvolle Geschichte von Ausbeutung und Umweltzerstörung. Von der jüngsten Preisexplosion haben die kleinen Produzenten und Kaffeebohnenpflücker kaum profitiert.

Die sogenannte Kaffeekirsche ist so rot wie eine Sauerkirsche, es gibt aber auch gelbe oder orange Varianten, hier Mundo Novo aus Brasilien

Die sogenannte Kaffeekirsche ist so rot wie eine Sauerkirsche, es gibt aber auch gelbe oder orange Varianten, hier Mundo Novo aus Brasilien Foto: Jonathan Wilkins / Wiki Commons

Kaffee hat eine belebende Wirkung. Für Millionen Menschen bedeutet er Überleben. Etwa in Brasilien, dem mit Abstand größten kaffeeproduzierenden Land der Welt. In den vergangenen anderthalb Jahren wurden die mindestens 287.000 brasilianischen Farmer schwer gebeutelt: unter anderem von der schlimmsten Dürre seit gut 70 Jahren. Hinzu kamen Waldbrände, die die Kaffeekulturen zerstörten. Auf die Trockenheit folgte vielerorts Starkregen. Nicht wenige Pflanzen erkrankten.

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