OQ Technology
Der Mann, der Handymasten ins All schickt – ab Leudelingen
Vor zehn Jahren hatte ein in Bagdad geborener Ingenieur die Idee, einen Handymast ins All zu schicken. Heute liefert sein Unternehmen Notfallnachrichten aus dem All direkt aufs Handy, hat einen ersten Verteidigungsauftrag an Land gezogen und frische 25 Millionen Euro von Europas Entwicklungsbank EIB erhalten.
OQ Technology verbindet Smartphones und IoT-Geräte mit Satelliten – ohne Bodenstationen Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante
Sein Karriereweg führte den heute 43-jährigen Omar Qaise nicht direkt von seiner Geburtsstadt Bagdad bis nach Luxemburg. Nach einem Stipendium für Telekommunikations- und Raumfahrttechnik in Bremen und mehreren Stationen in der Raumfahrtbranche in Deutschland kam er erst 2013 zur SES nach Betzdorf.
Dass er sein Unternehmen OQ Technology (OQ) schlussendlich in Luxemburg gegründet hat, ist auch nicht allein seiner Präsenz im Lande, sondern einer politischen Initiative des damaligen Wirtschaftsministers Etienne Schneider zu verdanken.