Keine Selbstverständlichkeit

Das ArcelorMittal-Stahlwerk Rodange hat seinen 150. Geburtstag hart erkämpft

Letzte Woche hat das ArcelorMittal-Werk in Rodange seinen 150. Geburtstag gefeiert. Dass es dazu kam, war keine Selbstverständlichkeit. Der Standort war mehrfach von der endgültigen Stilllegung bedroht, hat den Unwägbarkeiten der Geschichte aber standgehalten. Heute hat das Werk, mit der Herstellung hochwertiger Nischenprodukte, seinen Platz im Konzern gefunden. In die Zukunft schaut man mit Optimismus.

Entgegen aller Widrigkeiten hat das Werk von Rodange kürzlich feierlich seinen 150. Geburtstag feiern können – zu dem auch Großherozog Henri seine Glückwünsche (Mitte) mitbrachte

Entgegen aller Widrigkeiten hat das Werk von Rodange kürzlich feierlich seinen 150. Geburtstag feiern können – zu dem auch Großherozog Henri seine Glückwünsche (Mitte) mitbrachte Foto: ArcelorMittal

Eisenerz wurde in der Minett-Gegend bereits vor mehr als 2.000 Jahren von Kelten und Römern abgebaut und verarbeitet. In den Jahrhunderten danach ist in dieser Hinsicht jedoch nicht mehr viel passiert. Erst mit dem Bau von Schienennetzen, die den kostengünstigen Transport von Kohle und Stahl möglich machten, ist die Industrie im 19. Jahrhundert erneut richtig durchgestartet. Gleichzeitig hatte die Luxemburger Regierung entschieden, Konzessionen für den Abbau von Eisenerz zu erteilen, jedoch unter der Bedingung, dass die Transformation im Lande selber stattfindet.

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