Überlastung

Creos: Zu viele Geräte gleichzeitig können den Strom abschalten

Ein Luxemburger erlebte Stromunterbrechungen, weil er mehrere Geräte gleichzeitig nutzte. Netzanbieter Creos erklärt, wie Verbraucher Überlastungen vermeiden können.

Mehrere leistungsstarke Elektrogeräte gleichzeitig in Betrieb, Risiko einer Stromunterbrechung im Haushalt sichtbar

Wer zu viele leistungsstarke Geräte gleichzeitig nutzt, riskiert eine vorübergehende Unterbrechung der Stromversorgung Symbolfoto: dpa/Sina Schuldt

Nach der Arbeit schnell das E-Auto aufladen, die Wäsche erledigen und sich dann einen gemütlichen Abend auf der Couch gönnen – was alltäglich klingt, wurde vor Kurzem für einen Luxemburger zum Problem. Der Mann berichtete dem Tageblatt, dass ihm der Strom abgestellt wurde, weil er zu viele Geräte gleichzeitig nutzte. Am Start waren die Ladestation seines E-Autos, die Waschmaschine und der Trockner.

Auf Tageblatt-Nachfrage bestätigte der Netzanbieter Creos am Mittwoch, dass es in bestimmten Fällen zu Unterbrechungen der Stromversorgung kommen kann. Dies geschehe, wenn Schutzvorrichtungen für Personen, Anlagen oder das Netz aktiv werden. Werde zum Beispiel die Kapazität eines Anschlusses überschritten – etwa durch den gleichzeitigen Gebrauch mehrerer stromintensiver Geräte – könne der Stromzähler „Smarty“ automatisch eine vorübergehende Sicherheitsabschaltung auslösen. Betroffene können die Versorgung laut Creos durch eine Reduzierung der Last wiederherstellen.

Tipps gegen Stromüberlastungen

Um Überlastungen zu vermeiden, empfiehlt Creos, den gleichzeitigen Betrieb mehrerer leistungsstarker Geräte zu vermeiden. Zudem sollten Verbraucher nur korrekt installierte Geräte nutzen – insbesondere zum Aufladen von Elektrofahrzeugen – und bei Bedarf die Anlagendimensionierung von einem Fachmann prüfen lassen.

Der Netzbetreiber hebt zudem den Unterschied zwischen Sicherheitsabschaltungen und Abschaltungen im Zusammenhang mit Verwaltungsvorgängen hervor: Während Sicherheitsabschaltungen automatisch und als Schutzmaßnahme erfolgen, seien Verwaltungsabschaltungen nur „unter strengen Auflagen“ möglich, „insbesondere auf Antrag eines Zulieferers und gemäß den geltenden Vorschriften“.

2 Kommentare
T.Esla 22.01.202615:00 Uhr

Viele Smarties sind des Nutzers(Users) Tod. Es wird noch viel dicker kommen Leute. Stichwort eine Million Einwohner und jeder Haushalt mit mindestens einem E-Auto am Netz. Natürlich abends wie alle Leute es tun. Dann einige Tage ohne Wind und Sonne und schon sind wir froh dass Cattenom nicht weit weg ist. Denn auch von dort bekommen wir Strom,ob wir wollen oder nicht.

Josef schmitt 22.01.202613:39 Uhr

Da habe ich mier es zu Herzen genommen, auf alternative Energiequellen zu setzen. Resultat: Frust, Frust, Frust....
Ein e-Auto wurde angeschafft , eine Wärmepumpe installiert, Warmwasseraufbereitung mittels Wãrmepumpe....und jetzt werde ich von der Elektrizitätsgesellschaft zur Ader gelassen. Verschlimmert wird das Ganze durch eine PV Anlage welche meine "puissance de référence " unsachgemäss nach unten drückt.
Und die Poitik (BESONDERS DIE Grünen) schauen zu. Einmal e-Auto laden und schon rutsche ich ins ovè-power, Aus schlechtem Gewissen oder aus Unkenntnis.?

Fazit: ein Riesen-Anschiss zugunsten der Elektrizitätsgesellschaft!

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