Urbanisierung in Luxemburg
Besiedelte Fläche im Großherzogtum ist in 20 Jahren um sieben Prozent gewachsen
Zwischen 2004 und 2025 haben sich die bebauten Flächen in Luxemburg leicht ausgeweitet. Eine aktuelle Analyse des „Observatoire de l‘habitat“ zeigt, dass sich vor allem städtische Ballungsräume in neue Wohngebiete entwickeln, während der Anteil der Wohnflächen insgesamt stabil bleibt.
In den vergangenen 20 Jahren ist die besiedelte Fläche des Großherzogtums um sieben Prozent gewachsen Symbolbild: Editpress/Fabrizio Pizzolante
Zwischen 2004 und 2025 sind die urbanisierten oder zur Urbanisierung vorgesehenen Flächen in Luxemburg moderat gewachsen. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle „Note 45“ des „Observatoire de l’habitat“, veröffentlicht vom Ministerium für Wohnungsbau und Raumentwicklung. Demnach stieg der Anteil des Staatsgebiets, der als bebaut oder zur Bebauung vorgesehen ausgewiesen ist, von 8,6 Prozent im Jahr 2004 (22.327 Hektar) auf 9,2 Prozent im Jahr 2025 (23.797 Hektar). Das entspricht einem Wachstum von sieben Prozent beziehungsweise einem Nettozuwachs von 1.470 Hektar – im Durchschnitt etwa 70 Hektar pro Jahr.