EZB-Studie

Begrenzte Wachstumsaussichten durch längeren Ölpreisschub

Ein anhaltender Ölpreisschub würde das Wachstumspotenzial der Eurozone nur in einem überschaubaren Ausmaß schmälern. Das hat eine Untersuchung der Europäischen Zentralbank (EZB) nun ergeben. 

Laut EZB weisen Untersuchungen der Ölpreiskrise in den 1970er Jahren darauf hin, dass es für lang anhaltende Folgen für das Produktionspotenzial einer Wirtschaft aufgrund von Ölpreisschocks keine klaren Beweise gebe

Laut EZB weisen Untersuchungen der Ölpreiskrise in den 1970er Jahren darauf hin, dass es für lang anhaltende Folgen für das Produktionspotenzial einer Wirtschaft aufgrund von Ölpreisschocks keine klaren Beweise gebe Foto: Boris Roessler/dpa

Bei einem länger anhaltenden Preisschub von 40 Prozent in den nächsten vier Jahren verglichen mit 2017 bis 2020 würde das Wachstumspotenzial im Währungsraum mittelfristig um etwa 0,8 Prozent geringer ausfallen, hieß es in einer am Montag veröffentlichten Untersuchung der EZB. Den Experten zufolge wäre dies nur ein „begrenzter Schock“. Denn die EU-Kommission beispielsweise gehe von einer Zunahme des Wachstumspotenzials in den nächsten vier Jahren von zusammen etwa 5,2 Prozent aus.

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