Neues Tripartite-Abkommen
ArcelorMittal streicht 300 Stellen, investiert 290 Millionen
Fünf Jahre nach ihrem letzten großen Tripartite-Abkommen haben Regierung, Gewerkschaften und ArcelorMittal am Freitag das Abkommen „LUX2029“ unterzeichnet. Stellen werden abgebaut, aber niemand wird entlassen. Millionen werden investiert.
In Luxemburg zählt ArcelorMittal heute rund 3.500 Angestellte Foto: Editpress/Julien Garroy
Es war eine Zahl, die Schrecken verbreitete: Anfang Februar 2026 wurde bekannt, dass ArcelorMittal intern eine Studie über bis zu 1.150 Verwaltungsstellen in Luxemburg in Auftrag gegeben hatte – um zu prüfen, ob diese Funktionen in Länder mit niedrigeren Gehältern verlagert werden könnten.
Am frühen Freitagabend kam nun eine Pressemitteilung mit den Ergebnissen der Tripartiteverhandlungen zur Stahlindustrie „LUX2029“. Die Verhandlungen hatten Anfang Oktober 2025 begonnen.