Tyrell Sturdivant
Zwischen Pokaltriumph und Vaterfreuden
Dass ausgerechnet Tyrell Sturdivant in den Schlusssekunden als letzter Felser an die Freiwurflinie trat, war kein Zufall. Der US-Amerikaner zählt in dieser Saison zu den Erfolgsgaranten der Arantia und präsentiert sich fast schon in der Form seines Lebens. In den nächsten Tagen dürfte dann der nächste Höhepunkt folgen.
Überwältigt von seinen Gefühlen: Tyrell Sturdivant freut sich über seinen ersten Titel in Luxemburg Foto: Editpress/Gerry Schmit
Nach dem Spiel konnte Tyrell Sturdivant sein Glück kaum fassen. „Es fühlt sich immer noch nicht real an. Ich habe all die Jahre keinen Titel in Luxemburg gewonnen und nun hat es endlich geklappt“, sagte der Felser, überwältigt von seinen Gefühlen.
In der Saison 2018/19 war der inzwischen 30-Jährige als Profispieler nach Luxemburg gekommen und lief in seiner ersten Spielzeit für die AS Zolver auf. Nach einem Abstecher nach Gießen zog es ihn 2020 zurück ins Großherzogtum, wo er seitdem für die Arantia Fels, die Hedgehogs Bascharage sowie zuletzt zwei Jahre lang für Contern spielte. Im Sommer kehrte er schließlich zur Arantia zurück – nicht mehr als Profispieler, denn Sturdivant ist längst in Luxemburg sesshaft geworden und arbeitet hauptberuflich als Informatiker.