Taekwondo
Zweimal Gold und dreimal Bronze: Luxemburger überzeugen in der Coque
Die luxemburgischen Taekwondo-Kämpfer wussten bei den heimischen Luxembourg Open in der Coque zu überzeugen. Allen voran Aushängeschild Sekou Coulibaly, der in der Klasse bis 68 kg souverän Gold holte.
Sekou Coulibaly (M.) gewann bei den Luxembourg Open in der Klasse bis 68 kg Foto: Editpress/Luis Mangorrinha
Es waren keine einfachen Bedingungen, mit denen die Taekwondo-Kämpfer am Wochenende in der Coque zurechtkommen mussten. Bei der zehnten Auflage des größten internationalen Turniers in Luxemburg herrschten im nationalen Sportzentrum hohe Temperaturen. Dennoch schafften es die luxemburgischen Kämpfer, sich gegen die starke internationale Konkurrenz durchzusetzen. Allen voran das luxemburgische Aushängeschild Sekou Coulibaly, der in der Klasse bis 68 kg antrat. Nach einem Freilos in Runde eins schlug er erst den Italiener Christian Difilippo im Achtelfinale, dann den Briten Ben Harrisson und im Halbfine den Schweizer Yahya Al Ghotany. Im Finale trat dann sein Gegner Jessy Van Vulpen aus den Niederlanden verletzungsbedingt nicht an – was für Coulibaly die Goldmedaille vor heimischem Publikum bedeutete.
Die zweite luxemburgische Goldmedaille holte Christopher Wünsch in der Juniorenklasse bis 73 kg (6 Teilnehmer). In dieser kleineren Kategorie musste er nur zwei Kämpfe gewinnen: zuerst gegen den Österreicher Pierre Pock und anschließend im Finale gegen den Schweizer Davud Güllü.
Und das waren noch nicht alle Medaillen, die die Sportler aus dem Großherzogtum gewannen: Fadeby Coulibaly holte bei den Seniors bis 63 kg Bronze, Luca Wünsch schaffte Selbiges bei den Junioren bis 68 kg und ebenfalls mit der Bronzemedaille wurde Cadette-Kämpferin Lily Schmitt in der Klasse über 59 kg belohnt.