Conference League
Wunder benötigt: Strassen empfängt Partizan zum Hochsicherheitsspiel
Sportlich bräuchte UNA Strassen nach der 0:4-Hinspielniederlage gegen Partizan Belgrad ein kleines Wunder, um doch noch den Einzug in die nächste Runde der Conference League zu schaffen. Doch das Duell mit den Serben ist auch abseits des Rasens alles andere als einfach. Organisatorisch sei die Partie „kein Geschenk“, wie UNA-Präsident Luc Hilger erzählt.
Im Hexenkessel von Belgrad verloren Valentin Steinmetz (im Foto) und UNA Strassen 0:4 Foto: Aleksandar Djorovic
Dass sein Klub einmal in einem UEFA-Pflichtspiel auf einen Verein wie Partizan Belgrad treffen würde, ist für UNA-Präsident Luc Hilger die Erfüllung eines kleinen Traums. „Als Kind habe ich Partizan und Roter Stern immer im Fernsehen gesehen“, sagt Hilger. „Jetzt haben wir ihr Stadion gesehen und die Atmosphäre dort erlebt. Die Stadt hatte diesem Spiel wirklich entgegengefiebert. Dundee (dort spielte Strassen in der vergangenen Saison) war schon top, aber das hier war noch einmal eine Stufe darüber.“
Während das Hinspiel aus sportlicher Sicht nicht den Wünschen der Strassener entsprach, war die Erfahrung dennoch unbezahlbar. „Der Respekt vor einem solchen Verein ist groß. In Belgrad wurden wir sehr nett empfangen, der Klub hat eine große Tradition. Wir sind eher dabei, unseren Verein aufzubauen – und wir wollen Luxemburg würdig vertreten.“