Olympia

Wie Vera Hoffmann die nächsten Stunden vor ihrem Hoffnungslauf am Mittwoch verbringen wird

Man sah Vera Hoffmann am Dienstag an, dass der Mittelstreckenläuferin nach ihrer Olympia-Premiere eine große Last von den Schultern gefallen war. In einem taktischen Lauf hat sie beim Schlussspurt noch die Kraftreserven auspacken können, um ein paar Konkurrentinnen einzusammeln. Da die FLA-Athletin über die 1.500 Meter schon am Mittwoch eine zweite Chance im Hoffnungslauf bekommt, hüpfte die 27-Jährige nach den Interviews auch gleich in die Eistonne. Ein wenig „Social Media“ wollte sie sich aber noch gönnen.

Vera Hoffmann (r.) hat vor der letzten Kurve zum Überholmanöver angesetzt

Vera Hoffmann (r.) hat vor der letzten Kurve zum Überholmanöver angesetzt Foto: Editpress/Luis Mangorrinha

Vera Hoffmann gehörte zu den Sportlerinnen, die bis ganz zum Schluss der Qualifikationsperiode um ein Olympia-Ticket kämpfen mussten. Erst am 2. Juli gab es Gewissheit: Die 27-Jährige hatte sich über das „Road to Paris“-Ranking qualifiziert. Dort belegte sie Platz 41 bei 45 Startberechtigten. Allein an der Startlinie des wichtigsten Wettbewerbs des Jahres zu stehen, war für die Celtic-Läuferin schon ein riesiger Erfolg, wie sie am Dienstag nach ihrer großen Premiere verriet: „Ich sagte bereits im Vorfeld, dass dieses Rennen heute mein persönliches Finale wäre. Ich werde nicht für Medaillen laufen, sondern bin hier, um das Bestmögliche herauszuholen.“

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

Journée Nationale du Football

307 Mannschaften wollen den Titel in Ettelbrück