Mitten in der Weltelite

Wie Van der Weken und Querinjean das Diamond-League-Finale erlebt haben

Historischer Abend in Brüssel: Erstmals standen mit Patrizia Van der Weken und Ruben Querinjean gleich zwei Luxemburger im Finale der Diamond League. Beide liefen am Samstag auf den starken vierten Platz.

Patrizia Van der Weken stand zum dritten Mal in Folge im Diamond-League Finale

Patrizia Van der Weken stand zum dritten Mal in Folge im Diamond-League Finale Foto: FLA

Es war ein Ziel, das Ruben Querinjean Anfang des Jahres zu Papier gebracht hatte: ein Platz unter den Top fünf im Finale der Diamond League. Am Samstagabend, Monate später, stand der Luxemburger im Brüsseler Stade Roi Baudouin auf der Bahn – und durfte nach seinem Rennen einen Haken hinter seine Vorgabe setzen. Querinjean lief auf den starken vierten Platz und setzte damit den Schlusspunkt hinter eine erfolgreiche Saison über die 3.000 Meter Hindernis.

„Die Ziele, die ich mir zu Beginn des Jahres gesetzt hatte, sind erfüllt“, sagte der 24-Jährige nach seinem Rennen gut gelaunt in der Interviewzone. „Birmingham hat mir eine Medaille gebracht, Silesia hat mir eine Zeit gebracht. Deshalb hatte ich in Brüssel, sozusagen, nichts mehr zu beweisen oder zu gewinnen, außer vielleicht, eine noch bessere Saison hinzulegen. Aber es ging mir vor allem darum, Erfahrung zu sammeln, die mir wiederum nächstes Jahr helfen wird.“

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