Paralympics

Wegen Unpünktlichkeit: Malaysischem Athleten wird Gold aberkannt

Die Enttäuschung bei Para-Kugelstoßer Muhammad Ziyad Zolkefli war groß. Trotz Weltrekord und Goldmedaille durfte er nicht jubeln. Der Sieg wurde ihm aberkannt. Der Athlet aus Malaysia war mit drei Minuten Verspätung im Callroom für seinen Wettkampf erschienen.

Muhammad Ziyad Zolkefli erschien mit Verspätung im Callroom

Muhammad Ziyad Zolkefli erschien mit Verspätung im Callroom Foto: Philip Fong/AFP

Dem Para-Kugelstoßer Muhammad Ziyad Zolkefli aus Malaysia sind bei den Paralympics in Tokio die Goldmedaille und der Weltrekord nachträglich aberkannt worden. Mit seinen 17,91 Metern im dritten Versuch erzielte Zolkefli zwar die größte Weite des Wettkampfs – weil er mit drei Minuten Verspätung erschienen war, wurde er allerdings disqualifiziert. „Der Kampfrichter stellte fest, dass es keinen berechtigten Grund dafür gab, dass der Athlet nicht rechtzeitig zum Callroom erschien“, erklärte der Sprecher des Internationalen Paralympischen Komitees (IPC), Craig Spence, am Mittwoch in Tokio. Bei einem Callroom handelt es sich um eine Art Vorstartraum. Dort müssen sich die Athletinnen und Athleten kurz vor dem Beginn ihres Wettkampfs zu einer bestimmten Uhrzeit versammeln. Drei Athleten, darunter Zolkefli, hielten sich jedoch nicht daran.

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