BGL Ligue

Warum die Spieler des Progrès Niederkorn ihr Handy abgeben müssen

Beim Progrès Niederkorn ist der Europapokal in weite Ferne gerückt. In der zweiten Saisonhälfte soll der Verein von der Erfahrung der beiden Neuzugänge profitieren können. Gleichzeitig werden in der Kabine strengere Regeln angewandt.

Kenan Advusinovic und Team reagieren auf neue Regeln im Sport, Anpassung und Strategie im Wettkampf sichtbar

Kenan Advusinovic und Co. müssen sich an neue Regeln gewöhnen Foto: Editpress/ Jeff Lahr

Ausgangslage: Der Progrès hinkt den Erwartungen hinterher. Mit zehn Punkten Rückstand auf Platz vier fand Trainer Vivian Reydel klare Worte: „Die erste Hälfte der Hinrunde war ermutigend und entsprach dem Projekt, das wir umsetzen wollten. In der zweiten hingegen wurden wir ganz klar nicht unseren gemeinsamen Ambitionen gerecht.“ Er sprach die zahlreichen Verletzungen an – und betonte, dass das für alle Vereine das gleiche Schicksal sei. „Trotz dieser Ausfälle hat das jungen Spielern die Möglichkeit gegeben, Chancen zu bekommen, Spielzeit zu sammeln und auf diesem Niveau Erfahrung zu sammeln.“

In der Winterpause hat man beim Progrès nicht nur auf sportliche Erkenntnisse gesetzt, sondern auch auf die Wertevermittlung: „Wir haben die internen Regeln komplett überarbeitet und sehr konkrete Maßnahmen eingeführt. Die Spieler müssen beispielsweise ihre Handys dreißig Minuten vor dem Training abgeben. Das Smartphone ist heute eine echte Plage für das soziale Miteinander.“

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