BGL Ligue
Warum Rodange-Stürmer Sylvain Atieda jetzt eine bessere Leaderfigur ist
Der FC Rodange sendete vor dem Krisengipfel gegen die Escher Fola ein klares Lebenszeichen. Mit dem Punkt gegen Strassen hat sich die Mannschaft um Stürmer Sylvain Atieda für ihre harten Vorbereitungswochen belohnt. Wie es jetzt weitergehen soll, erklärte der französische Stürmer am Montag.
Sylvain Atieda (l.) hatte maßgeblichen Anteil am Punktgewinn gegen Strassen Foto: Editpress/Gerry Schmit
„Eigentlich begann der Tag für uns denkbar schlecht“, fasste Sylvain Atieda zusammen. Der Doppeltorschütze sprach auf den frühen, verletzungsbedingten Torwartwechsel an. Zudem kassierten die abstiegsbedrohten Rodanger bei der gleichen Aktion das erste Gegentor im heimischen Stadion. „Niemand hat verstanden, was da passiert war“, meinte der 28-jährige Franzose. Doch anders als in der Hinrunde ließ die Truppe von Coach Medhi El Alaoui diesmal die Köpfe nicht hängen. Zweimal lag Rodange in Rückstand, zweimal reichte es für den Ausgleich: Zuerst behielt Atieda aus kurzer Distanz einen kühlen Kopf, dann versenkte er in der 90. Minute einen Foulelfmeter. „Der Trainer hat uns in der zweiten Hälfte wirklich Dampf gemacht. Wir sind viel gelaufen und haben für diesen Punkt viel geleistet. Wir können zufrieden mit dem Unentschieden sein.“