Coupe de Luxembourg

Warum Präsident Fabrizio Bei ein lachendes und ein weinendes Auge hatte

Freud und Leid lagen in diesem Endspiel unheimlich nah beieinander. Für einige war das Finale der erste Titel, andere nahmen dagegen Abschied.

Trainer steht unter kaltem Wasserstrahl in der Dusche, erfrischende Abkühlung nach dem Training

Eine kalte Dusche für den Trainer Foto: Editpress/Gerry Schmit

Yannick Kakoko (D03-Trainer): „Ja, es ist der erste Titel, aber es geht nicht um mich. Ich wollte dem Team helfen. Vergangene Woche haben wir eine Trophäe verloren, deshalb bin ich stolz und froh, dass wir das nach dem traurigen Moment in Bissen geschafft haben. Andy Buch hat seinen Platz in der Startelf verdient. Wir haben etwas umgestellt, denn wir wollten sie im Mittelfeld mürbe spielen. Es freut mich auch für Samir, der zuletzt auf einen Treffer warten musste. Er kam rein und hat bewiesen, dass man noch immer mit ihm rechnen muss.“

Martin Forkel (Rosport-Trainer): „Ein Finale spielt man schon, um zu gewinnen. Wir haben die erste Halbzeit verschlafen, oder anders gesagt, gegen den Ball haben wir vieles richtig gemacht. Beim 0:1 haben wir zu einem dummen Zeitpunkt uns aus der Kette herausziehen lassen, und der Raum wurde dann direkt gnadenlos bespielt. Mit dem Ball haben wir nicht sauber genug gespielt. Es ging einigen Spielern im Zentrum zu schnell. Wir hatten wenig Tiefe im Spiel mit dem Ball. In der Halbzeit haben wir versucht, Einfluss darauf zu nehmen. Dann haben wir einige Offensivszenen gehabt. Mit dem 0:3 war das Spiel fast schon gekillt, wir sind dann trotzdem noch einmal zurückgekommen. Nach dem Anschlusstreffer war die Phase, wo man die Möglichkeit hatte, ranzukommen. Es sind schon tolle und schöne Erfahrungen mit den Zuschauern im Stadion. Schade, dass wir es nicht mit dem Pokalsieg abgeschlossen haben. Diese Niederlage trübt nicht die vier gemeinsamen Jahre, in denen wir etwas aufgebaut haben. Der Abschluss ist trotz der Niederlage nicht superschön, weil es eine Niederlage ist, aber wir haben uns einen Rahmen geschaffen mit diesem Finale.“

Fabrizio Bei (D03-Präsident): „Schön! Einen Pokal zu gewinnen, ist einfach nur schön. Hinter uns liegt eine sehr düstere Woche, die noch nicht wirklich verdaut ist. Was die Mannschaft hier in der ersten Hälfte abgeliefert hat, war grandios. Das war Werbung für den Fußball. Jetzt wollen wir im Europapokal an diese Leistung anknüpfen. Ich bin stolz. Leider war es das letzte Spiel für meinen Sohn. Wo gibt es das schon, dass Vater und Sohn gemeinsam drei Pokalsiege feiern und zweimal Meister werden ...“

Ludovic Rauch (D03): „Zum Glück schließen wir die Saison mit diesem Titel ab. Wir haben Charakter gezeigt. Wir sind eine Truppe von Spielern mit Siegermentalität. Wir konnten den Frust beiseite legen. Ob es mein letztes Spiel für Differdingen war? Das kann sein ...“ (chd/pad)

Präsident Fabrizio Bei und Trainer Yannick Kakoko im Gespräch über die zukünftige Zusammenarbeit im Sportverein

Präsident Fabrizio Bei und Trainer Yannick Kakoko werden sich in den nächsten Tagen über die Zukunft unterhalten Foto: Editpress/Gerry Schmit

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