Damen-Basketball

Walferdingen nähert sich dem Titel

Im ersten Spiel der „Best of three“-Finalserie überraschte Walferdingen, auf Platz drei nach der Qualifikation, den Primus des ersten Saisonteils, Düdelingen. Obwohl der T71 leicht favorisiert in die Partie ging, rechnete man allgemein mit einer ausgeglichenen Begegnung. Rechtzeitig für diese finalen Spiele konnten die besten Teams der Total League der Damen auch auf die Unterstützung ihrer Fans bauen.

Amanda Cahill (in Blau) un der Résidence fehlt noch ein Sieg zum sechsten Meistertitel der Vereinsgeschichte

Amanda Cahill (in Blau) un der Résidence fehlt noch ein Sieg zum sechsten Meistertitel der Vereinsgeschichte Foto: Anouk Flesch

Düdelingen hatte sich gut auf die Verteidigung des gefährlichen US-Duos Logic/Cahill eingestellt und hielt die Gästeprofis an der kurzen Leine. Allerdings war das T71-Team sich auch der Stärken der anderen Walferdingerinnen bewusst und vernachlässigte keineswegs den Rest der Résidence-Spielerinnen. In einem ihrer letzten Auftritte lieferte Orban einen furiosen Start, mit acht Punkten innerhalb der ersten fünf Minuten. Düdelingen schien gewillt zu sein, schnell das Heft in die Hand zu nehmen, aber Walferdingen signalisierte sofort seine Bereitschaft zur Gegenwehr. Anfangs waren die Gäste gezwungen, schwierige Würfe zu nehmen, hatten aber Erfolg aus der Distanz durch Olsen und Fapranzi. Beide Teams hielten sich so die Waage. Ein kleines „Aber“ für Walferdingen war die frühzeitige Foulbelastung von Logic, zwei Fehler nach knapp sieben Minuten. Eine Belastung, mit der die US-Amerikanerin allerdings in der Folge gut zurechtkam. Ausgeglichener hätte das erste Viertel (19:20) nicht verlaufen können. Beim Neustart versenkte Winton den ersten T71-Dreier (22:20), gleichbedeutend mit der letzten Düdelinger Führung. 

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