Volleyball

Walferdingen löst Finalticket, bittere Schule für Belair

Den zweiten Finalplatz holte gestern zu später Abendstunde Walferdingen. Im Spiel gegen Belair musste man sich kaum verausgaben, um mit 3:0 das Ticket für das Pokal-Endspiel am Samstag zu lösen.

Elena Topputi (Nummer 12) erzielt Tor für Walferdingen, erfolgreiches Team im Handballspiel als Favorit

Elena Topputi (Nummer 12) und Walferdingen wurden ihrer Favoritenrolle gerecht Foto: Editpress/Luis Mangorrinha

Wie jede unterklassige Mannschaft hatte Belair im Halbfinale vier Punkte Vorsprung pro Satz. Dies ist so im Pokalreglement festgehalten. Walferdingen brauchte bis zum 11:11, um den Anschluss zu schaffen und ging beim 13:12 erstmals in Führung. Übrigens musste Belair ohne seine Trainerin Penelopi Blami auskommen, die aufgrund Gelber Karten ein Spiel aussetzen musste. Für sie übernahm Herrentrainer Karim Ghazi. Der Walferdinger Trainer Lolo Van Elslande verzichtete im ersten Satz auf Marie Schaack und nominierte an ihrer Stelle Felicia Menara. Nach der Führung baute sein Team konsequent seinen Vorsprung aus. Belair vermochte noch einige Zeit einigermaßen am Gegner dranzubleiben, ehe dann Walferdingen, durch Elena Topputi und Lilly Tarantini, den Sack zumachte (25:15).

In Satz zwei ersetzte Bruna Candido Klaudia Bednarek, ansonsten hielt Ghazi an seiner Startformation fest. Van Elslande brachte Schaack für Menara. Diesmal schaffte Walferdingen viel schneller den Anschluss (6:6). Nun verlief das Spiel einige Zeit auf Augenhöhe. Als der Favorit dann das Weite suchte, nahm Ghazi eine Auszeit. Der Gegner ließ sich dadurch aber nicht beirren und setzte seinen Weg fort. Ghazi brachte Jill Clement im Zuspiel für Angela Benetello. Belair wehrte sich weiterhin mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln, konnte allerdings den Gegner nicht daran hindern, sich dem nächsten Satzsieg anzunähern. Topputi war es vorbehalten, den Satz mit einem Angriff ins gegnerische Feld abzuschließen. Es stand 2:0 und die Aktien von Belair standen weiterhin nicht gut.

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