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Wagner Ehlinger kann EM-Leistung in Aachen nicht wiederholen

Bei den Weltreiterspielen in Aachen (D) kam Dressurreiter Nicolas Wagner Ehlinger mit Quater Back Junior nicht an seine Leistungen von vor einem Jahr heran, als er es in Crozet (F) als erster Luxemburger überhaupt ins Finale schaffte. Voltigierer Philip Bäcker zeigte sich zufrieden nach seiner ersten Teilnahme an einer Weltmeisterschaft.

Nicolas Wagner Ehlinger und „Quater Back Junior“

Nicolas Wagner Ehlinger und „Quater Back Junior“

Bei der diesjährigen WM waren 68,944 Prozent im Grand Prix de Dressage zu wenig, um unter die besten 30 und damit in den Grand Prix Spécial zu kommen. 70,714 Prozent hätte Wagner Ehlinger dafür schlagen müssen. So beendete er die Weltmeisterschaften nach nur einem Einsatz auf Rang 40 unter rund 90 Konkurrentinnen und Konkurrenten in den Einzelwettbewerben.

„Durch die Atmosphäre war er (Quater Back Junior; Anm. d. Red.) etwas heiß, es ist schon ein extrem großes Stadion“, so der 34-jährige Luxemburger in einem wenige Stunden nach seinem Auftritt abgegebenen Statement. „Sein Schritt hätte losgelassener sein können, da war er angespannt. Diese Übung wird hoch bewertet. Auch im zweiten Übergang von der Piaffe in die Passage war etwas Spannung drin und beim letzten Halten stand er nicht“, erklärte Wagner Ehlinger die Teile seiner Vorführung, die ihn und sein Pferd Punkte kosteten.

Der „Spécial“ ging an das Paar Fry-Glamourdale, Laudrup-Dufour und Freestyle kamen auf Platz zwei und Katharina Hemmer (D) mit Denoix auf Rang drei. Die Einzelwertung wurde am Sonntag in der Kür von der Britin Charlotte Fry und Glamourdale mit sagenhaften 91,907 Prozent gewonnen. Der von Cathrine Laudrip-Dufour (DK) vorgeführte Mount St. John Freestyle kam mit 91,236 Prozent auf Platz zwei, während Isabelle Werth (D) und Wendy de Fontaine sich mit 88,650 Prozent Bronze holten. Im Mannschaftswettbewerb gewann Deutschland am vergangenen Mittwoch Gold vor Großbritannien und Dänemark.

„Viel gelernt“

Voltigierer Philip Bäcker hatte spätestens am Donnerstagnachmittag für einen geschichtsträchtigen Moment gesorgt, nachdem er sein Pflichtprogramm als erster Luxemburger überhaupt bei einer Voltigier-Weltmeisterschaft hinter sich gebracht hatte. Die 7,514 Punkte in der ersten von drei Vorführungen sollten auch seine beste Note werden. Im am Freitag ausgetragenen technischen Programm kam Bäcker, der seine Übungen auf dem von Alexandra Dietrich longierten Ballantines absolvierte, auf 6,401 Punkte und die Kür am Samstag schloss er mit 7,392 Punkten ab.

Zum Schluss bedeutete dies Platz 18 unter zwanzig Startern bei einem Schnitt von 7,175 Punkten. Gold ging an den Franzosen Quentin Jabet (8,794) mit Estado Ifce, Silber holte Sam Dos Santos (NL) auf Hero (8,508) und Bronze ging an Bela Lehnen (D) und Max (8,448). „Am Ende bin ich mit dem Ergebnis der ganzen Woche sehr zufrieden. Die Pflicht war meine beste, die ich bisher geturnt hatte. Darüber bin ich super happy. Mit der Kür bin ich ebenfalls ganz zufrieden, das Technikprogramm lief aber nicht ganz so, wie ich es mir vorgestellt hatte. Doch das gehört dazu. Ich habe sehr viel gelernt und nehme sehr viel mit“, resümierte Bäcker seine erste WM-Teilnahme am Montagnachmittag gegenüber dem Tageblatt.

Philip Bäcker in Aktion

Philip Bäcker in Aktion Foto: LSN sàrl

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