Volleyball
Vorschau auf die Saison der Damen: Kann Gym ihren Meistertitel verteidigen?
Nach dem Supercup am vergangenen Wochenende beginnt nun am Samstagabend die diesjährige Meisterschaft. Die heißesten Anwärter auf den Titel haben sich im Supercup-Finale schon gezeigt: der amtierende Meister Gym sowie Vizemeister Mamer.
Shona Fraser und Gym Bonneweg wollen ihren Meistertitel verteidigen Foto: Editpress/Gerry Schmit
Man hat beim Supercup in Waldbillig die ersten Eindrücke von der Stärke der angetretenen Teams bekommen, hat viele neue Gesichter gesehen und auch den einen oder anderen verbandsinternen Wechsel wahrgenommen. Dies sind allerdings momentan nur Impressionen, denn eingespielt sieht definitiv anders aus. Gym hat den ersten Titel 2026/27 gewonnen, allerdings kann man sich sicher noch Verschiebungen in der Hierarchie vorstellen. Auch kann man sagen, dass einige sogenannte Verstärkungen wohl noch weit von ihrer reellen Leistungsstärke entfernt scheinen, ansonsten wären es wohl Fehlinvestitionen.
Gym hat eine erste Duftmarke hinterlassen. Die Mannschaft hat nur wenig verändert. Verzichten muss man auf die Angriffsstärke der US-Amerikanerin Alexis Diaz. Ersetzt wird sie durch die in Mamer ausgemusterte Kanadierin Catherine Amyot, die sich im Supercup-Finale gleich gut in Szene setzen konnte. Für den Mittelblock wurde die Spanierin Ana Calaguig angeheuert, die der jungen Nissi Bokungu unter die Arme greifen soll. Außerdem hat die 17‑jährige Lara Nawrocki, aus Esch kommend, noch unterschrieben. Ansonsten stützt sich der Trainer Fabio Aiuto auf sein eingespieltes Team. Die Gym bleibt sicher ein ernst zu nehmender Anwärter auf ihre eigene Nachfolge.