Radsport
Von Paris direkt nach Tokio: Terminstress für Pogacar, van Aert und Co.
Nach der Tour ist vor Olympia: Nach drei Wochen Frankreich-Rundfahrt bleibt Doppel-Champion Tadej Pogacar keine Zeit zum Durchschnaufen. Bereits am Samstag geht es in Tokio um Medaillen.
Tadej Pogacar und Wout van Aert haben nicht viel Zeit, sich von den Strapazen der Tour zu erholen Foto: AFP/Thomas Samson
Als Tadej Pogacar am Morgen nach seiner Krönung zum jüngsten Zweifach-Champion der Tour-Geschichte in Paris aufwachte, saß der deutsche Radprofi Emanuel Buchmann bereits im Flieger nach Tokio. „Ich habe keine Zeit, darüber nachzudenken, da fliegt man einfach“, sagte Buchmann. Nach drei Wochen „Tour der Leiden“ bleibt für viele Radprofis keine Gelegenheit zum Durchatmen – bereits am Samstag kommt es beim Straßenrennen in Tokio zum nächsten Showdown um Olympia-Medaillen. Das luxemburgische Olympia-Duo, Kevin Geniets und Michel Ries, startete nicht bei der Tour. Zusammen mit Christine Majerus sind sie vor drei Tagen nach Tokio gereist. Mittlerweile hat das Trio seine ersten gemeinsamen Trainingseinheiten in Japan hinter sich.