Tischtennis
Viertelfinal-Rückspiele: Entscheidungsspiele in Berburg und Linger
Am Sonntag fällt die Entscheidung, welche Mannschaften, neben den bereits qualifizierten Teams Hostert/Folschette und Howald, ins Halbfinale der Meisterschaft einziehen werden. Dabei können sich sämtliche Formationen berechtigte Chancen ausrechnen, ein Ticket zu ergattern.
Thomas Keinath trifft in einem richtungsweisenden Topspiel auf Leandro Fuentes Foto: Editpress/Gerry Schmit
Nach dem 5:5-Unentschieden zwischen Reckingen und Berburg im ersten Viertelfinalmatch dürften sich beide Mannschaften auch im Rückspiel auf Augenhöhe begegnen. Davon geht auch der Berburger Tom Scholtes aus: „Das Resultat und der Fakt, dass fünf Spiele in den Entscheidungssatz gingen, sagt eigentlich alles aus. Reckingen und wir liegen sehr nah beieinander, und im Hinspiel war jeder einzelne Satz hart umkämpft. Ich finde, dass wir mit dem Auswärtsergebnis von 5:5 zufrieden sein können, auch wenn wir zwischenzeitlich mit 4:2 geführt haben. Zu meinen Einzeln muss ich sagen, dass es zwei enge Spiele gegen zwei gute Freunde von mir waren, auch wenn die Niederlage gegen Luca (Elsen) etwas ärgerlich ist, da ich besonders im ersten Satz gute Chancen hatte. Aber so ist das im Tischtennis. Ich hoffe, dass ich es diesmal besser mache“, so der Nationalspieler vor der entscheidenden Partie vor eigenem Publikum.
Richtungsweisenden Charakter könnte die Top-Begegnung zwischen Leandro Fuentes und Thomas Keinath haben. Am vergangenen Samstag hatte sich der Argentinier, im dritten Aufeinandertreffen der laufenden Saison, erstmals gegen den Reckinger Punktegaranten durchsetzen können.
Fejer-Konnerth wieder dabei
Im Parallelspiel steht Linger, nach der überraschenden 2:6-Niederlage in Lintgen, mit dem Rücken zur Wand. Es könnte der letzte Auftritt für Gilles Michely im Trikot des DT Linger sein: „Ich denke nicht, dass dies mein letztes Spiel sein wird. In meinem Kopf geht die Saison noch ein wenig weiter. Außerdem wäre es selbst im Falle einer Niederlage nicht mein letztes Spiel, da ich am übernächsten Wochenende, bei der Landesmeisterschaft, noch im Mixed-Doppel antrete. Natürlich wäre ich traurig, wenn wir verlieren sollten. Ich wünsche mir jedoch für uns alle, dass wir wenigstens das Halbfinale erreichen und versuchen können, Hostert/Folschette ein Duell auf Augenhöhe zu liefern. Traurig werde ich so oder so sein, egal, wann mein letztes Spiel sein wird.“ Ohne seine Nummer eins Zoltan Fejer-Konnerth, der sich vor einem Monat einen Muskelfaserriss im Oberschenkel zugezogen hatte, war der Favorit im Hinspiel chancenlos. Der ehemalige deutsche Nationalspieler wird morgen wieder dabei sein. Mit einem Sieg soll zunächst das (sofort im Anschluss auszutragende) „Golden Match“ erzwungen werden, in dem das Halbfinal-Ticket dann gelöst werden soll.
Am siebten von neun Spieltagen des Play-down kommt es zum Spitzenspiel zwischen den beiden Tabellenersten Flaxweiler und Esch Abol. Derweil Flaxweiler seinen Verbleib in der ersten Liga bereits gesichert hat, braucht der Gastgeber noch den einen oder anderen Punkt, um die Klasse ebenfalls zu erhalten. Dabei käme den Eschern ein Punktgewinn, wie im Play-down-Hinspiel, das mit einem Remis endete, sicherlich gelegen. In der Partie zwischen Echternach und Lenningen, die in der Tabelle nur ein Punkt trennt, benötigen beide dringend ein Erfolgserlebnis, um das rettende Ufer nicht aus den Augen zu verlieren.
Im Überblick
Viertelfinal-Rückspiele in der National TT League:
Sonntag um 15.00 Uhr:
Berburg – Reckingen (Ergebnis Hinspiel: 5:5)
Linger – Lintgen (2:6)
Bereits für das Halbfinale qualifiziert: Hostert/Folschette und Howald