Volleyball
Viele hungrige Wölfe für zwei Titel: Die Meisterschafts-Halbfinals beginnen
Am Samstag geht die Volleyballmeisterschaft mit den Halbfinalspielen in die entscheidende Phase. Dieses Jahr gibt es so viele mögliche Gewinner, wie schon lange nicht mehr. Einen haushohen Favoriten gibt es weder bei den Damen noch bei den Herren. Wie seit Jahren schon werden Halbfinale und Finale im Best-of-three-Modus ausgespielt.
Moïse Datus und der VC Lorentzweiler müssen am Samstag nach Bartringen Foto: Editpress/Jeff Lahr
Bei den Damen hatte Mamer letzte Saison den langjährigen Titelträger Walferdingen abgelöst und war auch diese Saison als Favorit gestartet, denn man hatte den letzten Schwachpunkt der Mannschaft noch ausgemerzt. Am Anfang verlief alles wie geplant, doch dann fiel die größte Punktelieferantin, Alyssa Ballenger, mit Rückenproblemen aus. Nun wurde kaum noch ein Spiel ohne Satzverluste gewonnen und im neuen Jahr verlor man dann gegen Steinfort und Gym. Ob Ballenger sich in der entscheidenden Phase wieder zur Verfügung stellen kann, entzieht sich unseren Kenntnissen. Trotzdem konnte Mamer die reguläre Saison als Leader abschließen. Die weiteren drei Play-off-Teilnehmer, Gym, Steinfort und Walferdingen, gehen sicher nicht chancenlos ins Rennen.
Bei den Herren sieht es ähnlich aus. Strassen geht als Leader aus der regulären Saison hervor, doch souverän sieht anders aus. In vier Spielen konnte man sich erst im Tiebreak durchsetzen, hätte hier auch verlieren können. Mit nur einem einzigen Punkt weniger steht Bartringen bereit, Strassen abzulösen. Doch auch Lorentzweiler, der Bezwinger von Bartringen letzten Samstag im Pokalfinale, hat gezeigt, dass auch mit ihm zu rechnen ist. Der Vierte, Diekirch, hat immerhin Strassen im Viertelfinale aus dem Pokal geworfen und kann an einem guten Tag jeden besiegen. Damit stehen vier Teams im Halbfinale, die alle in fünf Wochen die Trophäe hochhalten könnten.