Radsport

UCI Eislek Gravel Vianden: Vandeputte und Wiebes obenauf

Bei hochsommerlichen Temperaturen fand am Sonntag die zweite Auflage des UCI Éislek Gravel Luxembourg statt. Bei den Männern setzte sich der belgische Meister Niels Vandeputte durch. Bester einheimischer Fahrer war Loïc Bettendorff, der als 28. ins Ziel kam. Die Damenkonkurrenz dominierte Weltmeisterin Lorena Wiebes aus den Niederlanden.

Belgischer Meister Niels Vandeputte jubelt triumphierend am Sonntag im Radrennen in Vianden

Der belgische Meister Niels Vandeputte jubelte am Sonntag in Vianden Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

Geschäftiges Treiben gab es bereits am frühen Sonntagmorgen im beliebten Touristenort Vianden. Entlang der Our, am Fuße des imposanten Schlosses, bereiteten sich insgesamt 828 Athletinnen und Athleten auf den Gravel-Wettbewerb der höchsten Kategorie vor, der zu den WM-Qualifikationsrennen zählt. Nach der erfolgreichen Premiere waren auch diesmal eine ganze Reihe von bekannten Namen am Start.

Bei den Damen, die bereits um 9.30 Uhr von Sportministerin Martine Hansen auf die sehr anspruchsvolle Strecke geschickt wurden, gab sich die amtierende Gravel-Weltmeisterin Lorena Wiebes (SD Worx Pro-Time) aus den Niederlanden die Ehre. Zusammen mit Femke Gerritse, ihrer Landsfrau und Teamkollegin bei SD Worx-Protime, legte die 27-Jährige beim zehn Kilometer langen Anstieg hinauf zum Schloss gleich ein hohes Tempo vor. Nach der ersten Runde hatten sich vier Fahrerinnen von der Konkurrenz abgesetzt. Neben Wiebes und Gerritse waren noch die Belgierin Hanne Van Loock (Reverb Cycling) und Sophie Wright (Ribble Outliers) aus Großbritannien Teil der Spitzengruppe, die bei Temperaturen über 30 Grad unterwegs war.

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