Basketball
U20-EM der Division B: Mit drei Siegen ins Viertelfinale
Die U20-Männer der FLBB haben die Gruppenphase mit drei Siegen aus vier Partien als Gruppenzweiter überstanden und möchten nun in den K.o.-Spielen weiterhin ihren Ambitionen gerecht werden.
Dorian Grosber läuft aktuell für die U20-Auswahl der FLBB in der Slowakei auf Foto: Editpress/Gerry Schmit
Mit großen Erwartungen ist die luxemburgische U20-Delegation in die Slowakei gereist. Im Team von Head-Coach Denis Toroman stehen mit Dorian Grosber, Edson De Sousa Silva sowie Ange Konan Oth nicht weniger als drei Spieler, die bereits Einsatzzeiten in der A-Nationalmannschaft erhielten.
Im Auftaktspiel der Gruppe B schaffte das FLBB-Team einen Start nach Maß. Nach einem starken Viertel der Luxemburger (27:12) zeigte die Schweiz eine starke Reaktion (11:22). Am Ende setzte sich das FLBB-Team mit 69:64 durch. Nach einem ausgeglichenen Auftaktviertel (24:24) dominierte Luxemburg, angeführt durch Max Jungers (32 Punkte), die Begegnung gegen Georgien (77:61). Nach einer klaren Führung (60:42) mussten die luxemburgischen Basketballer gegen Estland im letzten Viertel noch einmal zittern, ehe auch der dritte Erfolg (73:69) unter Dach und Fach war.
Niederlage gegen die Ukraine
„Wir haben die ersten Spiele gut im Kollektiv gemeistert“, erklärte Dorian Grosber am Donnerstag, dem Ruhetag. „Ich denke, wir haben die anderen Teams mit unserer Spielweise und unserer aggressiven Verteidigung überrascht.“ Im Spiel um den Gruppensieg zeigte sich die Ukraine bestens vorbereitet auf die Luxemburger. Das FLBB-Team konnte die erste Halbzeit in etwa ausgeglichen gestalten, musste jedoch die Ukraine kurz vor der Pause (31:38) ziehen lassen. Nach einem deutlichen Rückstand (47:63) zeigte Luxemburg noch eine Reaktion (59:68). Aber die Ukraine traf aus der Distanz: 15 Dreier gegenüber sechs für Luxemburg. So sicherten sich die Ukrainer diesen Sieg (65:80).
„Letzten Endes ist die Ursache für die Niederlage gegen die Ukraine eher bei uns zu suchen als beim Gegner, auch wenn der sehr treffsicher agierte. In der zweiten Halbzeit wollte jeder individuell eine Lösung finden, ich nehme mich da nicht aus. Im Kollektiv können wir mehr erreichen“, so Grosber, der sofort nach vorne schaute. „Schweden ist sicherlich einer der Turnierfavoriten. Aber gestern (am Mittwoch) haben wir alles falsch gemacht, was wir falsch machen konnten. Trotz der 15-Punkte-Niederlage wissen wir, dass wir besser sind. Jetzt gilt es, uns wieder auf uns zu fokussieren. Wir gehen mit viel Optimismus in die Partie und wollen bis ins Finale.“ Im ersten Viertelfinale trifft die U20-Mannschaft heute um 13 Uhr auf ein starkes schwedisches Team, das bis hierhin noch ungeschlagen ist.