Radsport
Tour de France verläuft parallel zur Tour de Luxembourg – Andy Schleck sieht darin Chancen
Die 107. Auflage der Tour de France wird um zwei Monate nach hinten verschoben und am 29. August beginnen. Am 20. September soll das Peloton in Paris ankommen. Nachdem Tour-Boss Christian Prudhomme lange auf Zeit spielte und die Tour weiterhin wie geplant am 27. Juni starten wollte, verkündeten die Organisatoren gestern das neue Datum. Das hat auch Auswirkungen auf die Tour de Luxembourg.
Statt am 19. Juli in Paris anzukommen, wird das Peloton nun am 20. September in der französischen Hauptstadt eintreffen. Archivbild: Pa Wire/PA Wire/dpa
In ihrer 117-jährigen Geschichte ist die Tour de France erst zweimal ausgefallen: 1915 bis 1918 und 1940 bis 1946 konnte das Rennen aufgrund der beiden Weltkriege nicht ausgetragen werden. „Ich möchte, dass die Tour de France im Sommer stattfindet – und zwar nicht im Interesse der Tour. Findet sie nicht statt, bedeutet es, dass das Land in einer katastrophalen Situation ist“, hatte Tour-Chef Christian Prudhomme zuletzt mitgeteilt. Lange hielt der 59-Jährige an seinen Plänen fest, die Tour vom 27. Juni bis zum 19. Juli fahren zu lassen – doch die Aussagen von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron machten eine Austragung an diesem Datum unmöglich. Macron verlängerte die Sicherheitsmaßnahmen hinsichtlich der Corona-Pandemie und sagte am Ostermontag außerdem, dass „Veranstaltungen mit großem Publikum frühestens Mitte Juli abgehalten werden“ könnten.