Tageblatt-Serie
Titel bringen keine „Bénévoles“: Zwei BGL-Ligue-Vereine über die eigene Situation
Ist der sportliche Erfolg eine Garantie für eine große Bereitschaft bei den freiwilligen Helfern? Das Tageblatt wollte von zwei Fußballvereinen wissen, welchen Einfluss Titel auf die Anzahl an „Bénévoles“ haben.
Die Eltern der Jugendspieler sind Teil der Lösung – da sind sich die Fußballvereine einig Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante
Bei Fußballmeister Déifferdeng 03 läuft es in dieser Saison nach Maß. Doch brandneue Trophäen im Schrank gehen nicht mit einem Zugewinn an helfenden Händen einher: „Ich habe jedenfalls nichts davon mitbekommen“, sagte Präsident Fabrizio Bei. „Wir bräuchten noch vier bis fünf Leute.“ Der Vorstand besteht aus zwei Generationen: einer ersten, die seit der Fusion im Einsatz ist – und einer jüngeren, die durch die Futsal-Sektion hinzugestoßen ist. „Wir sind Freunde. Sich gut zu verstehen, ist ein Muss, denn es wird manchmal bei Diskussionen auch rau und unangenehm. Man darf nie aus den Augen verlieren, dass jeder seine Vision hat, wie er den Verein nach vorne bringen will. Ich bin froh über die Mischung. Die neue Generation wird irgendwann die Zukunft des Vereins sein.“