Radsport
Thomas gewinnt die Tour de Suisse, Jungels wird Sechster – Corona sorgt für Alarmstimmung
Am 1. Juli beginnt in Kopenhagen die Tour de France. Nach zwei Jahren unter Corona-Bedingungen schien ein Rennen wie vor der Pandemie möglich. Doch nach zahlreichen Corona-Fällen geht unter den Fahrern die Angst um. Ein positiver Test – und schon ist alles vorbei.
Erfolgreiche Generalprobe für die Tour de France: Geraint Thomas holte sich den Gesamtsieg bei der Tour de Suisse Foto: dpa/Gian Ehrenzeller
Steigende Infektionszahlen in Europa, die Tour de Suisse als Corona-Farce und ein Tour-Champion Tadej Pogacar, der wieder Maske trägt: Weniger als zwei Wochen vor dem Start der Tour de France herrscht im Radsport höchste Alarmstimmung. Die Corona-Sommerwelle lässt die Branche zittern. „Unserem Sport zuliebe hoffe ich nicht, dass es nur noch eine Lotterie wird“, sagte Teamchef Ralph Denk vom Rennstall Bora-hansgrohe. Nach zahlreichen Corona-Fällen mussten mehr als 40 Radprofis die Tour de Suisse in den letzten Tagen vorzeitig beenden. Auch das direkte Umfeld von Pogacar, der am Sonntag die heimische Slowenien-Rundfahrt gewann und damit eine erfolgreiche Tour-Generalprobe bestritt, war betroffen. Ein Teamkollege wurde positiv getestet, ein weiterer sicherheitshalber aus dem Rennen genommen.