Basketball

T71 setzt Zeichen vor dem Play-off

Die Bartringer hatten es in der Hand, den ersten Tabellenplatz zu verteidigen: Doch durch eine 77:69-Niederlage gegen Düdelingen beendet die Sparta die Qualifikationsrunde auf dem zweiten Tabellenplatz. Welches Team als Tabellenleader in die Play-offs geht, entscheidet sich am Samstag im Nordderby Fels gegen Etzella.

Düdelingen Fußballspieler feiern Torjubel und tanken Selbstvertrauen im wichtigen Spielstadion

Düdelingen tankte noch einmal Selbstvertrauen Foto: Editpress/Luis Mangorrinha

Vor dem Duell stand fest, dass Düdelingen als Sechster in die Play-offs starten würde: Auch wenn es für den T71 um nichts ging, war die Mannschaft von Trainer Yves Defraigne hochmotiviert und agierte bis zum Schluss mit Biss. „Dieser Sieg tut richtig gut. Auch wenn es in puncto Positionierung nichts ändert, war der Erfolg mental sehr wichtig, da wir in den letzten fünf Spielen vier Niederlagen einstecken mussten. Jetzt gilt es, mit viel Energie in die Play-offs zu starten“, erklärte Davide Grün.

Der Sieg gegen die Sparta, die während der gesamten Saison überzeugte, zeige laut Grün, dass der T71 jedem Team Paroli bieten könne. „Gegen die Etzella boten wir 17 Minuten Paroli, gegen Bartringen waren 35 Minuten zufriedenstellend, auch die defensive Leistung. Das Zusammenspiel klappte, wir vertrauten uns gegenseitig auf dem Feld. Dann sieht man auch die Qualitäten der einzelnen Spieler“, fügte er hinzu.

Bei Bartringen fehlten Victor Stein und Lennart Holsten verletzungsbedingt, während Düdelingen erstmals wieder seit einigen Wochen in Bestbesetzung antreten konnte: Kalmes und Stephens, die vergangenes Wochenende noch passen mussten, waren wieder fit.

Die Bartringer kamen konzentriert aus den Kabinen und lagen nach knapp zwei Minuten 7:0 in Führung. Düdelingen, das mit Distanzwürfen reagierte, sollte schnell seinen Rhythmus finden: Nach sieben Minuten hatten die Lokalen den Spieß umgedreht (17:12). Es entwickelte sich ein packendes Kopf-an-Kopf-Rennen. In einer teilweise hitzigen Stimmung schenkten sich beide Teams nichts und die Führung wechselte mehrmals.

Die zweite Hälfte begann mit Fehlpässen und Fehlwürfen auf beiden Seiten, ehe Bartringen die Führung zurückeroberte (40:41). Unter dem Impuls vom Kalmes, der ein starkes Comeback nach seiner Verletzung ablieferte, blieb Düdelingen hartnäckig (49:47). Anfang des letzten Durchgangs verschafften sich die Gäste zwar etwas Luft (49:55), doch die Antwort des T71 ließ nicht lange auf sich warten (55:55). Mit Jack, Taylor und Grün waren zwar drei Spieler in der Schlussphase mit vier Fouls vorbelastet, was den Gastgeber aber nicht daran hinderte, Akzente zu setzen. Beim Stand von 64:59 kassierte der Bartringer Profi Williams ein technisches Foul: Taylor verwandelte den Freiwurf und traf aus der Distanz, ehe er wenig später einen weiteren Distanzwurf nachlegte: Somit stand es zwei Minuten vor Schluss 71:60. Die Bartringer, denen zwischen der 34. und 38. Minute lediglich drei Punkte gelangen, hatten völlig den Faden verloren.

„Wir haben die Gelegenheit versäumt, den ersten Platz und somit das Heimrecht zu verteidigen. Doch man weiß nie, was in den Play-offs passiert. Wir sind schon mal als Erster gestartet und doch nicht ins Finale gekommen. Im letzten Viertel ließen wir zu viele Lay-ups und freie Würfe liegen, während Düdelingen im richtigen Moment traf, was im Endeffekt den Unterschied machte“, so Yannick Verbeelen.

Statistik

„T“-Bestnote: Jimmie Taylor (T71 Düdelingen)

Viertel: 21:23, 19:14, 9:16, 28:16

Düdelingen: Taylor 26, Calloo 18, Kalmes 11, Grün 11, Delgado 4, Stephens 4, Jack 3, Agbodenou 0, Schroeder, Malesevic, Guedes 0

Bartringen: Williams 20, Iwuakor 15, Verbeelen 14, Logelin 12, Germeaux 8, Arendt 0, Hittelet 0, Beicht 0, Tastekin 0

Schiedsrichter: L. Weiwers/Greisch/Monkunas

Zuschauer: 320 zahlende

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