Handball
Standard zieht ins Viertelfinale ein und hat die Coque im Hinterkopf
Im Pokalachtelfinale blieben Überraschungen am Wochenende aus. Am spannendsten kündigte sich das Duell zwischen dem letztjährigen Final-Four-Teilnehmer Standard und AXA-League-Konkurrent Rümelingen an. Mit einem relativ souveränen Start-Ziel-Sieg setzten sich die Hauptstädter am Ende durch und dürfen von der Rückkehr in die Coque träumen.
Sédin Zuzo tischte 15 Paraden auf Foto: Editpress/Fernand Konnen
Der Standard, unter anderem ohne Pucnik und Kremer, konnte sich in den ersten 30 Minuten auf die Künste von Zuzo zwischen den Pfosten verlassen. Zehn Paraden tischte der Franzose in der Zeitspanne auf und war neben Desbonnet, der pfeilschnell in die Rümelinger Defensivlücken stieß, einer der Garanten der 17:14-Pausenführung. Nach dem Dreh ließen sich Rümelingen nicht abhängen, im Gegenteil. Schockmel ging dorthin, wo es wehtut, und traf aus allen Lagen. Dumont und Huremovic brachten ihre Farben zwischenzeitlich auf zwei Tore heran (19:21, 37‘), ehe sich der Vorsprung der Hausherren jedoch bei vier, fünf Toren einpendelte. Maximal lag der Standard in den Schlussminuten in Front, als Trivic zum 34:27 einnetzte.