Corona
Special Olympics: Motivation pur durch virtuelle Sport-Challenges
Als Mitte März die Corona-Krise den gesamten Sportbetrieb lahmlegte, waren auch die Special-Olympics-Athleten betroffen. Von einem Tag auf den anderen wurde der für sie so wichtige Alltagsrhythmus völlig über den Haufen geworfen und ihre gewohnten Freizeitbeschäftigungen mitsamt sozialen Kontakten waren plötzlich nicht mehr möglich.
Alex Badois Teixeira ist stolz, jeden Tag sportlich aktiv gewesen zu sein Foto: privat
Die sportlichen Betätigungen sollten in diesem Bereich viel länger ruhen als bei anderen Sportverbänden – zu abhängig ist Special Olympics von einzelnen Sportstätten. Trotz eines gut ausgearbeiteten Anti-Corona-Konzeptes konnten erst ab Mitte Juni drei von insgesamt 13 verschiedenen wöchentlichen Trainingseinheiten angeboten werden. Lauftreff, Stockschießen (beide Angebote im Freien) sowie Leichtathletik in der Coque bildeten die Ausnahmen. Für alle anderen üblichen Sportangebote besteht auch im Moment noch Ungewissheit für die Wiederaufnahme nach den Sommerferien. Ob im „Rehazenter“, wo Special Olympics die Mehrheit seiner Aktivitäten organisiert, oder an anderen kommunalen Sportplätzen übers ganze Land verteilt, zurzeit fehlt noch die Freigabe durch die diversen Verantwortlichen.