Motorsport
Spannende Dramen beim 88. Bol d’Or: Leesch wird wieder Vizemeister
Selbst ein überragender vierter Gesamtrang reichte am Ende dem Team Kaedear-Dafy-Rac41 Honda mit Chris Leesch nicht zum Titelgewinn in der Endurance-WM. In einem wieder einmal nervenaufreibenden Bol d’Or als Saisonabschluss war die Entscheidung um die EWC-Weltmeisterschaft sogar noch enger.
Chris Leesch beim Bol d’Or Foto: EWC
„Wir probierten dieses Mal eine etwas andere Strategie“, erklärt Chris Leesch, wieso er dieses Mal nicht als Startfahrer fungierte. Beim klassischen Le-Mans-Start kam Diego Poncet zwar ordentlich von der 15. Position weg, fiel aber nach und nach bis auf Platz 20 der Superstock zurück. Erst kurz vor dem eigenen Pitstop spülte es den jüngsten Fahrer im Team bis auf einen siebten Platz nach vorne. „Wir ließen unsere beiden etwas langsameren Piloten starten, denn die Idee war, Kraft und vor allem Sprit zu sparen. Bei normalem Rennverlauf können wir bis zur ersten Zwischenwertung nach acht Stunden einen Pitstop sparen und dort als wahrscheinliche Leader die volle Punktzahl kassieren. Das frühe Safety Car warf den Plan dann über den Haufen.“