Radsport
Sorge um die Herzensdisziplin: Christine Majerus und der Blick auf den Cyclocross
Seit ihrem Karriereende Ende 2024 hat Christine Majerus ein neues Kapitel aufgeschlagen und sich der Armee angeschlossen. Dem Radsport ist die 39-Jährige jedoch weiterhin eng verbunden. Im Tageblatt-Gespräch spricht sie über ihre Herzensdisziplin in Luxemburg und die anstehende EM.
Oberleutnantin Christine Majerus blickt mit Sorge auf den Cyclocross in Luxemburg Foto: Editpress/Julien Garroy
Mit dem Ende ihrer Radsportkarriere hat Christine Majerus zwar das Kapitel Leistungssport geschlossen, von einem ruhigen Leben kann allerdings keine Rede sein. Auf die Frage nach ihrer sportlichen Rente muss sie zunächst schmunzeln. „Es ist wirklich nur eine sportliche Rente. Das hat sonst mit Rente nicht viel zu tun. Ich hatte bis jetzt noch keine Zeit, mich zu langweilen.“ Denn auf das Ende ihrer aktiven Laufbahn folgte direkt der nächste berufliche Schritt: Majerus begann ihre Tätigkeit bei der Armee. „Das war eine Herausforderung, mich nach so vielen Jahren im Sport in eine neue Domäne einzuarbeiten. Aber ich bin froh und hoffe, bei der Armee gute Arbeit zu leisten.“
Als Oberleutnantin arbeitet Majerus im Rekrutierungs- und Informationsbüro der Armee. Dort werden Interessierte beraten, die eine Karriere beim Militär anstreben. „Das ist die Anlaufstelle, wenn man sich für eine Karriere in der Armee interessiert. Wir sind aber auch bei Veranstaltungen präsent. Das geht alles von unserem Büro aus.“