Basketball
Schwerer Saisonstart: Den Musel Pikes fehlt ein zweiter US-Spieler
Letzte Saison waren die Musel Pikes so nah wie noch nie am ersten Meistertitel dran. Leider gleicht die neue Spielzeit nicht der vorherigen. Trotz eines schwierigen Saisonbeginns gibt es noch keinen Grund zur Panik an der Mosel.
Musel-Pikes-Kapitän Jean Kox (in Weiß) sieht noch keinen Grund zur Panik Foto: Jerry Gerard
Kapitän Jean Kox will keine Gedanken an den verpassten Titel durch Corona vergeuden. „Wenn ich gewusst hätte, dass unsere letzte Partie gegen Esch das alles entscheidende Spiel um die Meisterschaft gewesen wäre, hätte ich mir gerne drei Spritzen verabreichen lassen, um auf dem Platz zu stehen. Man muss aber auch zugeben, dass man sich nichts kaufen kann mit solch einem Titel. Auch Esch prahlt nicht damit. Es stimmt allerdings, dass wir die Saison fertig spielen wollten, und dass wir das Pokalfinale bestreiten wollten, aber es ist eben, wie es ist. Da hilft kein Lamentieren, jetzt konzentrieren wir uns auf die neue Saison.“ Wohl wissend, dass es das Jahr der Musel Pikes hätte sein können, will Kox keine Zeit mit Bedauern verschwenden. Was hätte sein können, ist definitiv abgehakt. Sein Blick ist nach vorne gerichtet und seine Konzentration ist dem Hier und Heute geschuldet. Leider unterscheidet sich der aktuelle Saisonstart vom letztjährigen Geschehen deutlich.