Tischtennis
Schafft Titelverteidiger Hostert/Folschette die Wende?
Am vergangenen Sonntag musste Hostert/Folschette im Final-Hinspiel der National TT League eine überraschend klare 2:6-Niederlage beim DT Howald hinnehmen. Vor eigenem Publikum benötigt der amtierende Meister jetzt unbedingt einen Sieg, um seinen Titel im anschließenden „Golden Match“ verteidigen zu können. Es wäre der fünfte Titel und der dritte Doublé-Gewinn in Folge für die Mannschaft um den Ranglistenersten Gleb Shamruk.
Leo Vekic und Howald wollen den Serienmeister ins Wanken bringen Foto: Editpress/Fernand Konnen
Der Punktelieferant aufseiten des Titelfavoriten war am vergangenen Sonntag leer ausgegangen und hatte die Überlegenheit der Howalder Leo Vekic und Benjamin Rogiers anerkennen müssen. Um die Wende zu schaffen, müssen sich auch Shamruks Mitstreiter Irfan Cekic und Kevin Kubica, die im hinteren Paarkreuz leer ausgegangen waren, deutlich steigern. Auf dem „Holleschbierg“ hatte einzig Neuzugang Jan Zibrat mit seinen Siegen gegen Rogiers und Vekic überzeugen können. „Meiner Meinung nach sind wir nicht als Favoriten in das Hinspiel gegangen, wo vieles zusammengekommen ist. So habe ich in beiden Spielen mit 2:0 geführt und trotzdem verloren, doch das gehört eben zum Sport dazu. Wir spielen am Sonntag zu Hause und werden alles dafür geben, das „Golden Match“ zu erzwingen, in dem wieder alles wieder offen ist“, gibt sich Irfan Cekic, die ehemalige Nummer eins des DT Howald, kämpferisch.
Als zusätzliche Motivation wird sich der Serienmeister gerne an das epische Finale vor zwei Jahren gegen Berburg erinnern. Damals hatte Hostert/Folschette das Hinspiel in Berburg ebenfalls verloren (3:6). Einen dramatischen Verlauf sollte dann das Rückspiel nehmen, wo neun von zehn Begegnungen über die volle Distanz gingen. Der Gastgeber konnte das Remis, das den Premieren-Titel für Berburg bedeutet hätte, „in extremis“ vermeiden und sich mit einem 6:4-Sieg ins „Golden Match“ retten. Nach einem fünfstündigen Thriller hatte Hostert/Folschette auch dort, mit 3:2, das bessere Ende für sich und konnte das erste Double der Vereinsgeschichte feiern.