Rennsport
Rowland und Barnard: Zwei verblüffen in der Formel E alle
Die elfte Saison der Formel E hat nicht erst kürzlich begonnen, sondern bereits im Dezember 2024. Dies ist nicht unüblich, da die Serie schon im kommenden Juli ihr 16. und zugleich letztes Saison-Rennen 2025 abhalten wird. So verliefen die bisherigen Events.
Oliver Rowland und Nissan vor Cassidy, Evans und Vergne Fotos: Formula E
Im Vergleich zum letzten Jahr, das trotz der Jaguar-Dominanz mit dem Titelgewinn von Pascal Wehrlein im Porsche zu Ende ging, gibt es eine Unmenge an Neuerungen. Die „Silly Season“ hat eine ganze Reihe an Verschiebungen in der Fahrerbesetzung der Teams mit sich gebracht (siehe Kasten). Der Gen3-Rennwagen, der von allen Teams eingesetzt wird, wurde zu einem Großteil überarbeitet und gilt jetzt als Gen3Evo. Dieser hat nunmehr 470 PS, eine Höchstgeschwindigkeit von 320 km/h und eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 1,86 Sekunden, was 30 Prozent schneller ist als ein aktueller Formel-1-Bolide. Der beim Attack-Mode zusätzliche Antrieb an den Vorderrädern ergibt einen bedeutenden Traktionsgewinn und ermöglicht somit noch mehr und leichtere Überholmanöver. Schon lange war geplant, Batterie-Auflade-Stopps in der Formel E einzuführen und beim dritten Saisonrennen in Jeddah war es dann endlich so weit.