Fussball

Regierung bezieht Stellung zur Handschlag-Affäre bei Jeunesse Esch

Die Weigerung eines Spielers von Jeunesse Esch, einer weiblichen Anhängerin aus religiösen Gründen die Hand zu geben, hat nun auch die Regierung beschäftigt. In ihrer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage stellen die Ministerinnen Yuriko Backes und Martine Hansen klar, dass Religionsfreiheit keine gesetzlich verbotene Diskriminierung aufgrund des Geschlechts rechtfertigt.

Die Fans der Jeunesse Esch

Die Fans der Jeunesse Esch Foto: Editpress/Jean-Jacques Patricola

Der Vorfall um Jeunesse-Spieler Younes Mouaden hatte für Diskussionen gesorgt. Nach einem Fußballspiel hatte der Spieler einer weiblichen Anhängerin aus religiösen Gründen den Handschlag verweigert. Das Tageblatt hatte vor drei Wochen ausführlich über dieses Streitthema berichtet.

Die LSAP-Abgeordneten Taina Bofferding und Ben Streff wollten daraufhin in einer parlamentarischen Anfrage wissen, wo die Grenzen zwischen Religionsfreiheit und Gleichberechtigung im Sport verlaufen.

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