FLBB-Damen
Reaktionen nach dem Spiel: Eine Achterbahn der Gefühle
Die Freude nach dem Erfolg in Sarajevo war extrem. Das Team zeigte auch in seinen Reaktionen nach dem Spiel seinen enormen Zusammenhalt. Unisono wurde das Kollektiv hervorgehoben. Nach einer Dusche und einem kurzen Verschnaufen wurde der Fokus jedoch sofort auf das zweite Gruppenspiel des Tages gerichtet. Zusammen wurde gelitten und gerechnet. Der Ausgang der Schweizer Partie spielte dem FLBB-Team nicht gerade in die Karten und trübte am späten Abend die Stimmung schon etwas.
Anne Simon, MVP der Partie, hob die kollektive Leistung ihrer Mannschaft hervor Foto: FIBA
Unmittelbar nach dem Erfolg war die Euphorie noch überschwänglich, wie bei Kapitänin Magaly Meynadier. „Wir hätten nicht gedacht, dass wir so deutlich gewinnen würden. Als wir bemerkt haben, dass wir so toll in Führung lagen, wollten wir uns so viele Punkte wie möglich herausarbeiten. Je nachdem, wie es am Sonntag ausschaut, kann jeder Zähler ausschlaggebend sein. Dies ist uns sehr gut gelungen. Zu Beginn machte uns eine gewisse Nervosität zu schaffen, aber anschließend haben wir eine gute Teamleistung abgeliefert. In der Folge haben wir die Bosnierinnen besser in den Griff bekommen. Ich habe der Mannschaft schon im Vorfeld gesagt, dass wir uns nicht mehr fühlen sollten wie ein Underdog.“