Gesetzesentwurf
Ohne Erfahrung und Fachkompetenz an die Spitze des Sportministeriums
Nicht nur im Bildungswesen sorgt ein Gesetzesentwurf über eine Reform von Nominierungskriterien für Aufregung. Im Sportministerium will man die Nominierung für Schlüsselstellen neu definieren. Vor allem die des Regierungskommissars steht im Fokus und sorgt für Beunruhigung in der Luxemburger Sportwelt.
Der nächste Regierungskommissar im Sportministerium auf Fetschenhof soll auf Vorschlag der Regierung ernannt werden Foto: Editpress/Isabella Finzi
Es ist das höchste Amt im Sportministerium, der „Commissaire de gouvernement à l’éducation physique et aux sports“, bei dem in Zukunft der Zusatz der „éducation physique“ gestrichen werden soll. Seit der Pensionierung von Rob. Thillens im September ist der Posten vakant. In Zukunft könnte dieser von jemandem ohne Erfahrung oder Fachkompetenz ausgeübt werden. Jedenfalls in der Theorie. Eine Gesetzesänderung soll es möglich machen.