WM-QualifikAtion
Offen und ehrlich: Sportpsychologie als Baustein des Erfolgs der FLF-Nationalspielerinnen
Was geht den FLF-Nationalspielerinnen wenige Tage vor dem Auftakt der WM-Qualifikation durch den Kopf? Sportpsychologe Frank Muller besuchte die Mannschaft am Samstag im Hotel. Auf dem Programm: Austausch, Selbstreflexion und Zielsetzungen.
Frank Muller konnte in einer lockeren Atmosphäre mit den FLF-Frauen arbeiten Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante
Als Teil einer Nationalmannschaft steht man nicht nur an gewissen Terminen im Fokus, sondern ist ständig einem gewissen Erwartungsdruck ausgesetzt. Die FLF-Frauen bilden da keine Ausnahme. Nach ihrem makellosen Aufstieg in die Liga B beginnt am Dienstag ein komplett neues Kapitel. Viele Gedanken gingen den Spielerinnen im Vorfeld durch den Kopf. Sportpsychologe Frank Muller half ihnen am Samstag dabei, sich auf Kernelemente zu fokussieren, die ihnen auch tatsächlich nützlich sein werden.
Das Konzept: Während 90 Minuten wurden in kleineren Gruppen und im großen Kreis Lösungen gesucht, um trotz Anspannung und Ungewissheiten einen klaren Kopf zu behalten. „Die Idee ist, dass wir uns vor dem Start der Kampagne über die anstehenden Herausforderungen austauschen und diskutieren“, erklärte er der Mannschaft. Neu war diese Aufgabe für die Spielerinnen nicht. Von Scheu oder Lustlosigkeit keine Spur. Man spürte, dass ein echtes Vertrauensverhältnis zwischen beiden Seiten herrscht. Seit fünf Jahren setzt der Trainerstab nun auf Muller und dessen Methoden des Teambuildings.